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Unser Finanz-und Wirtschaftsminister, Nils Schmid, bei den Senioren

Veröffentlicht in Arbeitsgemeinschaften

 

Zu Beginn seines Referates schilderte Nils Schmid die besondere Situation des Landes Baden-Württemberg: geringste Kriminalitätsrate, die meisten Patentanmeldungen pro Kopf, große Innovationskraft der Unternehmen und bedeutendes und bedeutsames Engagement Ehrenamtlicher, was für ihn der Beweis ist, dass „Stärke und sozialer Zusammenhalt zwei Seiten der gleichen Medaille“ darstellen.

Für die drei Aufgabenfelder, denen sich die Landesregierung weiterhin besonders widmet, gab er konkrete Beispiele: Das Tariftreuegesetz, die Digitalisierung der Wirtschaft, allgemeiner die „E-Mobilität“ stehen unter dem Motto „gute Arbeit und gute Wirtschaft“. In der Bekämpfung der prekären Beschäftigung geht das Land selber mit gutem Beispiel voran und hat  in der Landesverwaltung im Sinne einer größeren Arbeitsplatzsicherheit mehrere Tausend Stellen „entfristet“ und die entsprechenden Arbeitsverträge auf unbestimmte Zeit umgestellt.

Um dem Ziel einer größeren Bildungsgerechtigkeit näher zu kommen, wurden die Studiengebühren abgeschafft, in der frühkindlichen Betreuung wird auf intensive Sprachförderung geachtet und Gemeinschafts- und Ganztagesschulen sind einerseits ein Integrationsprojekt, sichern aber auch Schulstandorte.

Um allen jungen Leuten zu einer Ausbildung zu verhelfen, wurde in so genannten „Modellregionen“ ein Pilotprojekt auf drei Standbeinen gestartet: so genannte „Ausbildungsbotschafter“ stellen ihren Beruf in verschiedenen Schulen und Schulformen vor und motivieren so für auch weniger bekannte Ausbildungsberufe; im Sommer werden durch „Nachvermittlungen“ Auszubildende, die bisher leer ausgegangen sind, gezielt vermittelt und weiteren jungen Leuten, die keine Lehrstelle gefunden haben, wird im Rahmen der „Ausbildungsvorbereitung dual“ für die ersten 8 Wochen des Schuljahres ein Praktikumsplatz angeboten, so dass sie mit der beruflichen Praxis in Kontakt kommen und so im nachhinein noch einen Ausbildungsplatz finden können.

In der Sozial-und Familienpolitik werden durch das „Wohn- und Teilhabegesetz“ verschiedene Formen des Zusammenlebens der Generationen gefördert (hier beispielhaft die Samariterstiftung in Pfullingen!), um Familie und Beruf besser integrieren zu können und der Vereinsamung Alleinstehender abzuhelfen. Weiter soll die „Streckung“ der Lebensarbeitszeit Arbeitnehmern ermöglichen, mehr Zeit für die Familie zu haben.

Einig waren sich alle Anwesenden darin, dass Armut und spätere Altersarmut, im Erwerbsleben beginnt.

 

Angela Madaus                                                                                                        16.1.2015

 

 

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